Viele Frauen entfernen die lästigen Haare, die an den Beinen, unter den Armen und in der Bikinizone wachsen. Und auch immer mehr Männern greifen zum Rasierer oder statten dem Kosmetikstudio einen Besuch zum Wachsen ab. Welches Hilfsmittel auch immer Verwendung findet, eines haben sie alle gemeinsam: Früher oder später sind sie wieder da, die unliebsamen Haare und der Kampf beginnt von vorne.

Seit einigen Jahren finden Laser, die eine dauerhafte Haarentfernung versprechen, großen Anklang und die Ergebnisse sind vielversprechend. Entsprechend reagieren auch Hautärzte und bieten diese Verfahren in ihrer Praxis an. Eine Weiterbildung der Ärzte auf dem Gebiet der Laserbehandlungen ist unerlässlich. Achten Sie als Patient deshalb darauf, dass Ihr Arzt entsprechende Qualifikationen im Bereich „dermatologische Lasertherapie“ besitzt.

Vor der Laserbehandlung

Bevor zu einer geeigneten Behandlungsform gefunden werden kann, bespricht der Hautarzt mit Ihnen, welche Wünsche Sie haben, also in welchem Bereich des Körpers die Haare verschwinden sollen. Im Allgemeinen gilt: Je dunkler die Haut und je heller die Haare, desto schwieriger. Wobei es inzwischen auch Lasersysteme gibt, die blonde oder rötliche Behaarung entfernen können. Narben sowie Leberflecken und Pigmentstörungen werden abgedeckt, damit der Laser hier keine sensible Haut zerstören kann.

Der Vakuum-Laser sorgt für eine schmerzarme Behandlung

Beim Lasern werden Lichtblitze auf die Haut geschossen, die die Haarwurzeln angreifen und das Wachstum verhindern. Die Technologie zielt auf das Melanin, also den Farbstoff im Haar ab. Deshalb ist es leichter, dunkle Haare zu lasern.

Der Vakuum-Laser kann auch bei dunkleren Hauttypen eingesetzt werden. Die zu behandelnde Haut wird „angesaugt“ und ein Vakuum bildet sich. Die Haut komprimiert sich und rückt näher an den Laser, weshalb weniger Energie aufgebracht werden muss, um die Haarwurzeln zu zerstören. Dies bedeutet eine schnelle und schmerzarme Behandlung, bei der kein Lokalanästhetikum von Nöten ist. Patienten nehmen meist ein Kribbeln oder leichtes Piksen wahr, das nur einen Sekundenbruchteil anhält, bevor der Laser weitergeführt wird. Der Ansaugreiz des Vakuums lenkt zudem vom eigentlichen Laserschuss ab.

Wie viele Behandlungen sind nötig, um ein optimales Ergebnis zu erzielen?

Natürlich spielen die Körperstelle und die Art und Dichte der Behaarung eine Rolle bei der Behandlungsdauer. Hinzu kommt, dass nicht alle Haarwurzeln zeitgleich aktiv sind, also wachsen. Der Laser zerstört jedoch nur die gerade aktiven Haarfollikel. Deshalb raten die meisten Dermatologen zu fünf bis sieben Behandlungen im Abstand von vier bis sechs Wochen, um ein gutes Ergebnis zu erzielen.

Verhalten nach der Lasertherapie

Insbesondere nach einer solchen Laserbehandlung ist Sonnenschutz das A und O. Meiden Sie Sonnenbäder und Besuche im Solarium in den drei bis vier Wochen nach der Behandlung.

Kann ich mich auch daheim lasern?

Es gibt immer mehr Laser für den Heimgebrauch. Doch hier ist Vorsicht geboten. Eine professionelle Haut- und Haaranalyse kann nur ein Facharzt leisten. Zudem fehlen oft die entsprechenden Brillen mit UV-Filter, die für eine Laserbehandlung unerlässlich sind.

Pigmentflecken, Narben und Krampfadern müssen vor der Behandlung genau untersucht und gegebenenfalls richtig abgedeckt werden. Dies ist zu Hause genauso wenig möglich, wie die Entscheidung zu fällen, ob die Haut zu dunkel für eine Lasertherapie ist. Dies liegt in der rein subjektiven Wahrnehmung und besonders Frauen, die sehr frustriert über den Haarwuchs sind, werfen Bedenken schnell über Bord. Wenden Sie sich vertrauensvoll an einen Dermatologen, denn eine unsachgemäße Verwendung des Lasers kann Entzündungen und Verbrennungen zur Folge haben.

In unserem Laserzentrum in München beraten wir Sie gerne über das richtige Verfahren, das für Ihren Hauttyp in Frage kommt. Wir haben langjährige Erfahrung im Umgang mit dauerhafter Haarentfernung.