Akne tritt am häufigsten dort auf, wo sie am meisten stört: an Stirn, Nase und Kinn. Besonders im Winter entwickeln betroffene Patienten viele Mitesser, entzündliche Pusteln und schmerzhafte Knoten, weil die kalten Temperaturen die Haut strapazieren. Doch der Winter ist auch die beste Jahreszeit, um mit sanften, effektiven Laserbehandlungen zu beginnen.

Salben, Tabletten oder Laserlicht gegen Akne?

Es gibt viele verschiedene Aknebehandlungen, die das Hautbild verbessern:  Von Gesichtswassern oder Tabletten, medizinischer Kosmetik und Salben bis hin zur Photo- und Lasertherapie reicht das Spektrum, aus dem Patienten wählen können.  Welche Therapie im Einzelfall die richtige ist, hängt von individuellen Faktoren wie dem Hauttyp, Grunderkrankungen, Geschlecht und Ausprägung der Akne ab. Laser kommen vor allem bei schwerer Akne zum Einsatz.

Blitzlichtlampen: Akne großflächig behandeln

So manche Aknetherapie geht mit unangenehmen Nebenwirkungen einher, erzielt nur vorübergehende Erfolge oder verlangt viel Geduld von den Patienten. Mit dem Laser lassen sich dagegen bereits mit wenigen Sitzungen sichtbare Ergebnisse erzielen. Die Laserstrahlen dringen in die Haut ein und bekämpfen die Krankheitsursache – mit langfristigem Erfolg!

Es gibt verschiedene Licht- und Lasersysteme, die bei Akne helfen. Intensiv gepulstes Licht bekämpft Bakterien, die für die Hautentzündungen verantwortlich sind. Mit den Blitzlampen behandelt der Arzt mehrere Quadratzentimeter pro Schuss – so verschwinden störende Mitesser und Pusteln großflächig. Gleichzeitig findet eine Verdichtung und Texturverbesserung der Haut statt. Die Gefahr von Verbrennungen ist gering.

Laserbehandlung bei Aknenarben

Langwellige Laser, wie der Erbium-Glass-Laser, kommen dagegen vor allem bei eingesunkenen Aknenarben zum Einsatz. Bei dieser sanften Methode bleibt die oberste Hautschicht intakt, so dass nach der Behandlung nur Rötungen, aber keine Krusten entstehen.

Vor der Behandlung trägt der Hautarzt eine Créme mit lokalem Betäubungsmittel auf, damit nur geringe bis mäßige Schmerzen entstehen, wenn die Aknenarben gelasert werden. Meist verschwinden sie nach mehreren Sitzungen schließlich ganz. In seltenen Fällen können allerdings Verfärbungen und neues Narbengewebe auftreten.

Hat ein Patient sowohl Aknenarben als auch Pusteln, können die verschiedenen Lasersysteme auch kombinieret werden. Um auf individuelle Bedürfnisse einzugehen, sollten in der Hautarztpraxis immer mehrere Laser zur Verfügung stehen. Bei Skin Concept München nutzen wir insgesamt vier Laser gegen Akne.

Nach der Behandlung

Schon am selben oder am nächsten Tag nach der Laserbehandlung sind Sie wieder gesellschaftsfähig. Verfärbungen und Rötungen lassen sich gut überschminken und verschwinden nach wenigen Tagen.

Nach der Laserbehandlung ist die Haut besonders lichtempfindlich, weshalb eine Behandlung im Winter besonders günstig ist. Patienten sollten aber unabhängig von der Jahreszeit in den folgenden vier Wochen auf einen konsequenten Sonnenschutz achten.

Reine Haut dank sanftem Laserpeeling

Gegen Aknenarben hilft auch das sogenannte Laserpeeling. Dabei kommen zwei Laser zum Einsatz: der Erbium-YAG-Laser und der fraktionierte CO2 Laser. Sie tragen krankhaftes Gewebe ab, schonen die Gesichtshaut und verbessern das Hautbild.

Der fraktionierte CO2 Laser hat einen doppelten Effekt: Einerseits lässt er unschöne Pusteln verdampfen, andererseits strafft er tiefere Hautschichten. Während der rund 40-minütigen Behandlung ist ein mäßiges Brennen und Hitzegefühl auf der Haut zu spüren. Im Anschluss helfen spezielle Salben, die gerötete Haut zu beruhigen. Viele Patienten nehmen sich rund vier Tage Urlaub, um danach wieder durchzustarten.

Laser & medizinische Kosmetik

Besonders gute Ergebnisse lassen sich erzielen, wenn die Lasertherapie mit medizinischer Kosmetik kombiniert wird. Als Begleittherapie bietet sich das sogenannte „Tailored Peeling“ an: Medizinische Peelings, die auf den jeweiligen Hauttyp angepasst sind, verfeinern die Textur der Haut.

Bei der Narbenbehandlung ist dagegen das Microneedling eine gute Ergänzung zur Lasertherapie. Dabei stimuliert ein Dermaroller die Haut, um die Bildung von Kollagen, Elastin und Hyaluronsäure anzuregen. Die Folge: Die Haut wirkt fester, frischer und jünger, Aknenarben werden flacher und weicher. Schon nach einer Behandlung sind erste Erfolge sichtbar. Ganz nebenbei lassen sich so kleine Falten glätten.

Den richtigen Laserarzt finden

Theoretisch kann sich jeder Arzt einen Laser kaufen – unabhängig von seiner Qualifikation. Wenn Sie an einer Laserbehandlung interessiert sind, sollten Sie deshalb prüfen, welche Ausbildung Ihr Arzt durchlaufen hat. Wer die Zusatzbezeichnung „dermatologische Lasertherapie“ trägt, hat bereits mehrere hundert Anwendungen hinter sich und beherrscht mindestens vier verschiedene Lasersysteme.

Die Hautärzte des Instituts „Skin Concept München“ haben sich in dermatologischer Lasertherapie fortgebildet und nutzen insgesamt vier Laser in der Aknebehandlung.

Die Kosten richten sich in der Regel nach der Gebührenordnung für Ärzte, der Größe der behandelten Hautpartien und dem eingesetzten Lasersystem. Die Krankenkassen kommen allerdings nicht für die Kosten der Laserbehandlung auf.

Ob die Laserbehandlung in Ihrem individuellen Fall die erfolgversprechendste Behandlungsmethode ist, besprechen Sie am besten mit Ihrem Hautarzt. Gerne können Sie in unsere Münchner Praxis kommen, um sich alle Vor- und Nachteile der Lasertherapie im Detail erklären zu lassen.