Sie können es nicht erwarten, bis Ihr Teint wieder sommerlich-braun aussieht? Selbstbräuner hilft, die Wartezeit zu verkürzen. Wir verraten Ihnen, wie Sie Cremes, Gele und Sprays richtig anwenden, um eine schöne, gleichmäßige Bräunung zu erhalten.

Wie funktioniert Selbstbräuner?

Selbstbräuner braucht zwar keine Sonne, um seine Wirkung zu entfalten, ist aber auf die Hilfe eines körpereigenen Enzyms angewiesen. Es verwandelt den Wirkstoff Dihydroxyaceton, kurz DHA, in einen braunen Farbstoff. Allerdings funktioniert dieses Prinzip nicht bei jedem: Rund zehn Prozent der Deutschen haben das notwendige Enzym nicht.

Bei häufiger Anwendung kann es passieren, dass sich die Haut an den Selbstbräuner gewöhnt und die Effekte schwächer werden oder ausbleiben. Dann lohnt sich eine mehrwöchige Pause, damit sich die Enzyme regenerieren können und schließlich wieder für eine schöne Bräune sorgen.

Selbstbräuner für jeden Hauttyp?

Nicht jeder Hauttyp reagiert gleich auf die Bräune aus der Tube. Bei sehr empfindlicher Haut kann sie Irritationen auslösen, bei unreiner Haut Entzündungen und Pickel. Schuppiger, trockener Haut wiederum entlockt Selbstbräuner häufig unregelmäßige braune Schattierungen, was sich mit der richtigen Pflege allerdings verhindern lässt. Versorgen Sie Ihre Haut mit reichlich Feuchtigkeit, bevor Sie Selbstbräuner auftragen, und peelen Sie trockene Stellen sanft mit einer rotierenden Bürste.

Selbstbräuner auf Gesicht und Körper richtig auftragen

Peelen Sie Ihre Haut an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen gleichmäßig und gönnen Sie ihr viel Feuchtigkeit. Kurz bevor Sie Selbstbräuner auftragen, sollten Sie allerdings auf Peelings – und auch auf Rasuren – verzichten, um keine Irritationen hervorzurufen. Schuppige und raue Hautareale cremen Sie am besten nicht mit Selbstbräuner ein, denn durch die vielen Hornhautschichten wirkt die Bräune hier oft schmutzig. Generell gilt: Je mehr Sie auftragen, desto stärker ist der Effekt.

Wie lang die Bräune hält, hängt von der Erneuerungsgeschwindigkeit Ihrer Haut ab. Im Gesicht erneuern sich die Zellen häufiger, daher verschwindet die Bräune hier schneller. Wer Pflegemittel mit Glycolsäuren, AHAs oder Retinol benutzt, beschleunigt die Hauterneuerung außerdem, legt aber gleichzeitig die Grundlage für einen ebenmäßigen Teint und damit ein schönes Bräunungsergebnis. Denken Sie auch daran, sich nach dem Eincremen die Hände gründlich mit Seife zu waschen, um keine braunen Flecken zurückzubehalten.

Cremes, Gele oder Tücher?

Trockene Haut spricht am besten auf reichhaltige Cremes an. Manche enthalten zusätzlich Pflegestoffe, die der Haut gut tun. Zur großflächigen Verteilung auf Armen und Beinen eignen sich dagegen Tücher oder Selbstbräuner-Konzentrate, die mit einer Bodylotion kombiniert werden können.

Sonnenschutz nicht vergessen

Selbstbräuner enthält kein Melanin, das die Haut bei längerer Sonnenexposition produziert, um sich vor UV-Strahlen zu schützen. Künstlich gebräunte Haut ist daher genauso empfindliche wie blasse und braucht denselben Sonnenschutz.

Sie möchten Ihrer Haut eine besondere Pflege gönnen, bevor Sie Selbstbräuner anwenden? Gerne beraten wir Sie individuell. Mehr erfahren Sie hier.